|
|
Urex der Gemütliche
Ich bin ein Eurasierrüde der am 24. Juni 1999 in Uttwil am Bodensee das Licht der Welt erblickte. Zusammen mit meinen 5 Schwestern und meinem Bruder habe ich die erste Zeit bei meiner Hundemami verbracht. Man war das schön, wir haben immer viel gespielt und getobt und zwischendurch durften wir uns bei unserer Hundemami wieder voll stopfen. Aber jede Zeit hat mal ein Ende und am 3. September war es auch für mich soweit, es hiess Koffer packen und ab Richtung Hettlingen. Meine erste grössere Autofahrt habe ich prima hinter mich gebracht, aber wen wundert es Papi ist ganz vorsichtig gefahren und Mami hat mich auf ihrem Schoss sitzen lassen. Zwischendurch gab's mal eine Pause und ich durfte Pipi machen gehen. Uii und dann gab es vielleicht viel zu entdecken, ein grosser Garten, ein ganzes Haus und die vielen Leute die hier waren, am ersten Abend vielen mir meine Äugelein ganz von alleine zu was ja auch kein Wunder war nach so viel erlebtem. Wenn ich Euch jetzt mein ganzes Leben erzählen würde, täten mir die Pfoten weh vom vielen Tippen also fasse ich das ganze ein wenig zusammen. Ich durfte mit Mami in die Welpengruppe wo es viele kleine Hundekinder gab und wir wieder ganz toll spielen konnten. Doch bald galt es ernst und ich durfte einen Erziehungskurs besuchen, wollte ich doch ein braves Hündchen werden, also passte ich immer ganz genau auf. Als ich dann ein Jahr alt war ging ich das erste Mal mit Mami ins Agility-Training, Mensch war das spannend. Es standen ganz viele komische Stangen und Gestelle auf dem Platz, aber keine Angst mir wurde alles ganz langsam und genau erklärt und bald hatte ich keine Angst mehr und habe mich immer sehr auf die Stunde gefreut. Mittlerweile bin ich ein richtiger kleiner Agility-Crack geworden und absolviere zusammen mit meinem Mami einen Parcours fast Fehlerfrei, nur der Slalom finde ich nicht so toll den lasse ich immer lieber mal auf der Seite. Als das mit dem Agility schon richtig gut sass, hat sich mein Mami wieder etwas neues für mich einfallen lassen und uns in die Sportgruppe angemeldet. Dort musste ich lernen wie man schön bei Fuss läuft oder eine Spur erschnüffelt die mein Mami vorher für mich gelegt hatte oder auch wie man Gegenstände die mein Mami fortgeworfen hat wieder zurückbringt (obwohl ich das bis heute nicht so ganz verstehe, warum soll ich was bringen was mein Mami fortwirft? Sie würde es sicher nicht wegwerfen, wenn sie es noch brauchen könnte) oder auch einen Hochsprung und einen Weitsprung aber das ist für mich als Agilityhund ja überhaupt kein Problem. Ihr seht also es läuft immer viel bei uns und natürlich darf ich auch jeden Tag auf lange Spaziergänge gehen und auch sonst viel unternehmen. Am 15. März 2003 war es dann so weit ich bekam ein Schwesterchen, sie stellt sich gleich selber auf einer speziellen Seite nur für sie ganz alleine vor, schaut doch einfach unter Ruska. Agility-Wettkämpfe habe ich in der
Zwischenzeit ein paar bestritten, aber nur mit mässigem Erfolg, naja der Slalom
ist immer noch so eine komische Sache und wenn mir etwas komisch vorkommt bin
ich halt schon lieber ein wenig vorsichtig. Aber ich muss gestehen einmal haben
wir im Gambler (ein Spiel) sogar den vierten Platz erlaufen und das Und am 1./2. August 2004 zog dann auch noch Venja bei uns ein, aber schaut doch einfach auf ihrer Seite nach. Übrigens habe ich in der Zwischenzeit meine erste BH1-Prüfung gemacht und sogar ein AKZ geholt, mein Mami war ganz megastolz auf mich. So Stolz, dass ich als Belohung eine ganze Packung Chippolata-Würste bekommen habe, wow waren die fein und ganz für mich alleine Venja hat nämlich keines abbekommen. Die soll sich ihre Würste bitte selber verdienen. Und weil ich dabei auf der Fährte so gut abgeschnitten habe, hat mein Mami was gefaselt von weitermachen auf Fährtenhund, naja ich weiss nicht genau was das bedeutet, aber wenn ich immer schön mein Katzenfutter finde mache ich doch gerne mit. Endlich hat sich mein Mami mal dazu aufgerafft den Fotoapparat mit ins Spuren zu nehmen und somit könnt ihr euch hier selber überzeugen wie gut ich schon Fährten kann :-)
Hier durfte ich sogar mit meinem Papi eine Fährte absuchen, er hat zwar nachher gelacht und was gesagt es wundere ihn wie ich das überhaupt finden würde, weil ich vielfach nicht ganz genau auf der Spur war, aber das bleibt mein Geheimnis. Am 25. Mai 2010 war es leider soweit und die Uhr des Lebens war für meinen Buben abgelaufen. War er 14 Tage vorher doch noch topfit, ging es ihm mittlerweile so schlecht, dass die einzig richtige Entscheidung die wir noch für ihn treffen konnten, das gehenlassen war. Wir sind unsagbar traurig und werden dich nie vergessen, grüss mir Ruska am anderen Ende des Regenbogens. Hier noch ein letztes Bild entstanden kurz vor seinem Tod....
|